Schlagwort: Kinder

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(H)echt GeSaNg

Zielgruppe:   –      Eltern, Kinder, Lehrer, Erzieher – vorerst mit Bezug zur Schule

Ziel:              

  • gemeinsames Erlebnis schaffen unabhängig vom üblichen Schul-/ Hortalltag
  • Soziales Klima an der Schule/ Hort stärken
  • Schulgebäude als Ort der Begegnung (unabhängig von Pflichten und üblichen Machtverhältnissen) und Ort der Muse erlebbar machen
  • positive Grundstimmung stärken
  • Hinbinden von Menschen mit anderem Herkunftshintergrund

Methoden: 

  • internationale ein- und mehrstimmige Lieder
  • erlernen ohne Noten (durch Vor- und Nachsingen)
  • Rhythmusübungen zur Synchronisation
  • einzelne Chorabende bauen gewöhnlich nicht aufeinander auf

Bedarfe:      

  • Chorleiterin (Jakoba Schönbrodt- Rühl)
  • Vorfinanzierung vom Förderverein – geklärt (Rückfinanzierung über Spenden der Teilnehmer, später eventuell Stadtteilförderung)
  • Raum -> Speiseraum
  • Absprache mit Reinigung
  • Absprache mit Hausmeistern (wöchentliches Ausräumen Speiseraum)
  • Personal (abschließen)

Warum gerade ein Chor?

  • Singen bringt im wörtlichen Sinne Harmonie ins Leben und ist im Alltag leider zu wenig verankert
  • gemeinsames Singen ist perfekt geeignet, um Gemeinschaft zu erleben, mit der eigenen Stimme im Raum mit anderen Stimmen ein beeindruckendes, berührendes Klangerlebniss zu ermöglichen, einen Klangraum zu erschaffen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins – sich mit der eigenen Stimme auch mal zu trauen, hörbar zu sein
  • beim Singen entsteht emotionale Verbindung (nicht zuletzt über den Atemrhythmus) und Vertrautheit
  • Singen vertieft die Körperwahrnehmung
  • Man lernt bekannte Menschen in einem neuen Kontext kennen, daher wird eine andere Möglichkeit der Wertschätzung gegeben
  • Ganzheitliches intuitives Lernen ( Melodie, Text, Rhythmus) ohne Leistungsdruck in angenehmen, eher spielerischem Kontext
  • Ermöglicht soziales Lernen und das Erlernen emotionaler Kompetenz (feiner Abstimmungsprozess z.B. sich zurücknehmen um andere Stimme zu hören, Balance herstellen zwischen sich und anderen)
  • Singen ist auch (inter-)kulturelle Bildung (Erzählungen in den Texten und Interpretation von Symbolen im Text) und fördert ästhetische Kompetenz

Zusätzlich:

  • Können sich Menschen aus anderen Kulturen in dieser Gemeinschaft anders gesehen/wahrgenommen fühlen und mit ihrer Kultur den Chor bereichern
  • dient in diesem Zusammenhang auch präventiv gegen Rassismus
  • es besteht die Möglichkeit kleinerer Auftritte etwa im Rahmen eines Schulfestes, was die Außenwirkung der Einrichtung positiv stärken könnte
  • Das Singen verbessert die phonetische Entwicklung von Kindern.

 

ausgewählte Chorleiterin:

Jakoba Schönbrodt- Rühl leitet seit vielen Jahren Chöre und entwickelte in Zusammenarbeit mit den SKD ein mobiles Museum, welches ein künstlerisch/ musikalisches Projekt beinhaltet. Weiterhin arbeitet sie in Vorbereitung aufs Singen gerne mit Methoden aus ihrer Feldenkrais Ausbildung. Diese unterstützen Stressregulierung, Achtsamkeit und Bewusstheit. Sie würde diesen Chor vorerst für eine Probezeit leiten und nach Evaluation mit positivem Fazit dann auch dauerhaft führen.

Angedachter Zeitraum: 

Start ab Januar, wöchentlich mittwochs 17 bis 18:30 Uhr, Evaluation Mitte/Ende Februar

 

Anspechpartner in der Einrichtung

Carmen Halisch